Elternvereinigung
BG/BRG Stockerau

Leistungsbeurteilung § 19 SchUG

§ 19 Abs. 3 und 3a SchUG: Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung während des Schuljahres


(3) Wenn die Leistungen eines Schülers allgemein oder in einzelnen Unterrichtsgegenständen in besonderer Weise nachlassen, hat der Klassenvorstand oder der Lehrer des betreffenden Unterrichtsgegenstandes mit den Erziehungsberechtigten Verbindung aufzunehmen.

(3a) Wenn die Leistungen des Schülers auf Grund der bisher erbrachten Leistungen in einem Pflichtgegenstand zum Ende des 1 oder des 2. Semesters mit „Nicht genügend“ zu beurteilen wären, ist dies den Erziehungsberechtigten unverzüglich mitzuteilen und dem Schüler sowie den Erziehungsberechtigten vom Klassenvorstand oder vom unterrichtenden Lehrer Gelegenheit zu einem beratenden Gespräch zu geben (Frühwarnsystem). Dabei sind insbesondere Fördermaßnahmen zur Vermeidung dieser negativen Beurteilung (zB Analyse der Lerndefizite unter Einbeziehung der individuellen Lern- und Leistungs-stärken, Fördermöglichkeiten, Förderunterrichtsangebote, Leistungsnachweise) zu erarbeiten und zu beraten.


§ 20 Abs. 2 SchuG: Feststellungsprüfung

Lassen sich die Leistungen eines Schülers oder einer Schülerin in einem Gegenstand für eine Schulstufe nicht sicher beurteilen, beispielsweise aufgrund längeren Fernbleibens vom Unterricht, so hat der Lehrer bzw. die Lehrerin eine Feststellungsprüfung durchzuführen. Vom Termin dieser Prüfung sind die betroffenen Schüler oder Schülerinnen zwei Wochen vorher zu verständigen.