Elternvereinigung
BG/BRG Stockerau

Pisa-Studie

PISA steht für "Programm for International Student Assessment", eine internationale Schulleistungsstudie.

Die PISA-Studie wurde Ende der 1990er-Jahre von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ins Leben gerufen, um Daten zur Qualität und Effektivität der verschiedenen Schulsysteme in den Mitgliedsstaaten zu erhalten.

Mittlerweile ist PISA in Österreich zu einem festen Bestandteil der qualitätssichernden Maßnahmen im Bildungsbereich und einer faktenbasierten Bildungspolitik geworden.


Was wird bei PISA getestet?


Eine zentrale Fragestellung der PISA-Studie ist, wie gut es den unterschiedlichen Schulsystemen in den Mitgliedsländern gelingt, die Schüler/innen auf die Herausforderungen der Zukunft und das „lebenslange Lernen“ vorzubereiten.

Dazu werden die Kompetenzen in drei zentralen Bereichen gemessen: Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft. Die PISA-Aufgaben erfassen, inwieweit Schüler/innen in der Lage sind, alltagsrelevante Probleme effektiv zu analysieren, ihre Lösungen zu begründen und darzulegen.

Reines Faktenwissen spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

PISA findet alle drei Jahre mit wechselnden Schwerpunkten statt, wobei mit PISA 2009 der zweite Erhebungszyklus begann: 2000 und 2009 stand die Lesekompetenz im Mittelpunkt, 2003 und 2012 bildet Mathematik den Schwerpunkt und 2006 sowie 2015 die Naturwissenschaftskompetenz.
 

Hier ist die Hauptseite der PISA Studie: https://www.bifie.at/buch/1249

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